wC-Jugend | Sonntagskrimi

Achtung! Sonntagskrimi verlegt! Jetzt zur Primetime, Samstag um 15:15 Uhr! Live in Fraureuth!

Die „Spitzenpartie“ der Platzierungsgruppe 7-12 warf schon eine Woche vorher ihre Schatten voraus, denn nicht nur, dass Leonie und Theresa vor der Herausforderung standen sich zu klonen, um parallel spielen und coachen zu können: Es schlug auch noch der Erkältungs- und Verletzungsteufel zu. An dieser Stelle gute Besserung an alle Kranken und Verletzten und ein großes Dankeschön an Sally, die unkompliziert einsprang und an Lia, die vor Ort mitfieberte und buchstäblich den „Daumen hochhielt“.

Dass sich die Mädels auch ohne Clara, Hanna Sofie, Josefine, Karolina, Lia und Mathilda viel vorgenommen hatten, unterstrichen sie nach nur 23 Sekunden mit Magdalenas Auftakttor. Doch auch Fraureuth erhob Ansprüche auf weitere Punkte und erzielte nur 21 Sekunden später den Anschlusstreffer. Diese erste Minute stand stellvertretend für das gesamte Spiel. Mal lag die eine, mal die andere Mannschaft vorn, keine konnte sich wirklich absetzen. Doch der Reihe nach: Ida, Jasmin und Luise harmonierten richtig gut und zogen wechselseitig die Abwehr auf sich, um den jeweils anderen den Weg zu öffnen. Mit schönen Finten schlängelten sie sich durch ihre Gegenspielerinnen, sahen auch die kleinste Lücke, setzten ihre Mitspielerinnen in Szene und konnten so einige sehenswerte Tore erzielen. Da Jasmin noch etwas angeschlagen war, bekam sie nach der ersten Auszeit ihre wohlverdiente Pause und Sophia ihre Chance, ihr Team weiter nach vorn zu bringen. Mittlerweile stand es nach nur elf Minuten 9:8 für unsere Burgstädterinnen. Das Tempo blieb gleichbleibend hoch und bot immer wieder die Möglichkeit sich Bälle der Gastgeberinnen zu schnappen, wie beispielsweise Luise, die mit ihrem Kontertor zum 11:9 ein bisschen Luft schaffte. Auch Sophia fing einen Bodenpass ab und scheiterte nur knapp an der Fraureuther Torhüterin. Doch auch der HC kämpfte engagiert weiter und überraschte beispielsweise durch einen kurzentschlossenen Torwurf aus gefühlten 15m. Obwohl Lina Lorie einige Bälle wegfing, gingen die Hausherirnnen zu einer Gegenoffensive über und zogen nach einer Viertelstunde mit drei Toren in Folge den Burgstädterinnen davon. Nach Theresas Auszeit kämpften sich unsere Mädchen wieder zurück. Helene unternahm einen weiteren Torversuch und Jasmin hielt es, Erkältung hin oder her, auch nicht mehr auf der Bank. Schlussendlich ging dieser Krimi mit einem Cliffhanger und einem 16:16-Stand in die Werbepause.

Die zweite Hälfte startete in der Abwehr mit Tanjas Parade im Hirtensitz und im Angriff mit einem wunderschönen, getunnelten Tor von unserer Ida. Auch Wilhelmines mutiger Torversuch machte Lust auf mehr. Allerdings war die Spielfreude auch auf der Fraureuther Seite deutlich zu spüren und so langsam ließen die Kräfte der Gäste ein wenig nach und die Gastgeberinnen konnten sich bis zur 36. Minute erstmals um drei Tore absetzen, obwohl Lucy die Außenspielerin in die Zange nahm. Die neu eingewechselte Lina spielte befreit auf, eroberte sich kurzerhand den Ball und prellte zügig Richtung Tor, wo sie zielsicher Sally am Kreis anspielte, die nur knapp an der gegnerischen Torhüterin scheiterte. Diese wurde von Parade zu Parade sicherer und verunsicherte ihrerseits unsere Angreiferinnen, die ihr immer öfter in die Arme spielten. Bevor Theresa graue Haare bekommen konnte, nahm sie eine entscheidende Auszeit, nach der Ida und Sophia den Lauf der Fraureuther Torhüterin unterbrachen und diese zwei Mal hintereinander tunnelten. Leider ließen sich die Gastgeberinnen davon nicht allzu sehr beeindrucken und zogen in der 40. Minute mit 26:21 davon. Unsere Mädels stoppten sich dabei oft selbst durch Schrittfehler und das „Abwerfen“ der Torhüterin. Das Aufgeben noch nie eine Option war, bewiesen sie, indem sie durch Magdalena und Ida in Unterzahl zwei Tore erzielten. Jasmin schickte noch drei Aufsetzer hinterher und so stand es vier Minuten vor Schluss nach einer furiosen Aufholjagd auf einmal wieder 28:28: alles wieder drin! Fünf Tore und etliche Schweißausbrüche später endete die Partie schließlich denkbar knapp mit 30:31 für den HC Fraureuth.

Auch wenn ein Unentschieden das Spiel am Besten repräsentiert hätte, gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Mädels, ihr habt alles gegeben, den Puls eures Publikums ordentlich in die Höhe getrieben und in einem filmreifen Krimi für beste Unterhaltung gesorgt! Am 25. April gibt es zu Hause noch einmal die Chance den Spieß umzudrehen. Darum: Trommel spannen, Tröten polieren, Blutdrucktabletten nehmen und den Samstagskrimi zur Primetime genießen!